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TGA-Award für wärmetechnische Sanierung in Berlin

Pressemitteilung - Wärmetechnische Sanierung einer Bauhaussiedlung ausgezeichnet

Der Berliner Diplomingenieur Jürgen Lang erhält den diesjährigen „Deutschen TGA Award“ für ein Sanierungsprojekt in der Hauptstadt. An dem Projekt ist die PEWO Energietechnik GmbH maßgeblich beteiligt. Der Fachplaner hatte mit PEWO-Wärmeverteilsystemen die Sanierung im Bestand einer 30er-Jahre Wohnsiedlung im Stadtteil Britz realisiert.

Der Denkmalschutz schloss eine Fassaden-Wärmedämmung aus. Die beim Bau der Siedlung installierte Einrohrheizung nach Rietschel-Henneberg sollte nach dem Willen der Baugenossenschaft IDEAL erhalten bleiben. Durch den Fokus auf TGA-Maßnahmen konnten Primärenergieeinsparungen von knapp 30 Prozent nachgewiesen werden. Die CO2-Emissionen wurden um ca.1.400 t/a reduziert.

Lang setzte zur Lösung der Aufgabe auf Gasbrennwerttechnologie, mit der jahrzehntealte Ölkessel ausgetauscht wurden. Drei Kessel mit insgesamt 3,9 MW Heizleistung, zwei Heizungs-Pufferspeicher mit je 9 m3 Inhalt und 11 neue Heiz-Unterstationen mit Trinkwassererwärmung nach dem Durchflussprinzip bilden das neue Nahwärmenetz. Durch Brennwerttuning®- Technologie können die Brennwertkessel nahezu unabhängig von der Heizungs-Rücklauftemperatur des Gebäudes stets mit einer Abgas-Vollstromkondensation arbeiten. Besondere Bedeutung kommt der Dynamischen Rücklauftemperatur-Optimierung (DRO®) von PEWO zu, die Rücklauftemperaturen unter 20 Grad ermöglicht. Sie ist ebenso Bestandteil des Systems wie die internetbasierte Monitoring- und Regelungs-Software pewoLive, mit der zusätzliche Einsparpotenziale durch dynamisch angepasste Temperaturkurven erreicht werden.

Die Fachjury würdigt mit ihrer Preisvergabe auch die konsequente Umsetzung des PEWO-Prinzips, nach dem unabhängig vom Primär-Energieträger die intelligente Mess-, Steuer- und Regeltechnik besonders energieeffiziente Lösungen ermöglicht. Im vorliegenden Fall wurden ohne Arbeiten an der Gebäudehülle Einsparpotenziale wie im Niedrigenergiehaus realisiert. Die waagerechten, eigentlich nicht mehr zeitgemäßen Einrohrheizungen werden über einen Mischkreis so mit Wärme versorgt, dass nicht nur für jeden Raum ausreichend Heizenergie sondern für dieses Systeme vollkommen untypische, niedrige Vorlauftemperaturen von 55 bis maximal 65 °C gefahren werden. Die Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip sorgt für Versorgungssicherheit für fast 800 Wohnungen auch bei Spitzenzapfungen und erfüllt die Vorgaben der DVGW-Richtlinie 551 über die zulässigen Warmwasser- und Zirkulationstemperaturen (60°C/55°C) ohne Warmwasserspeicher.

Die Preisverleihung zum TGA-Award erfolgt auf einer Festveranstaltung anlässlich der Berliner Energietage im Mai.


Zu dieser Lösung ist auch eine Fallstudie erschienen:


PEWO-Pressemitteilung 2014

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