Heißdampf 

Wohnquartierlösung

In der chemischen Industrie und in der Metallurgie fällt Abwärme mitunter auch als Heißdampf an. Dieses Potenzial kann und sollte auch für die Gebäudewärme genutzt werden. Dabei bietet sich die Einspeisung in ein Fernwärmenetz mit seinen vergleichsweise hohen Temperaturen an. Vorher muss der Dampf allerdings noch in Wasser umgewandelt werden. Die dafür erforderliche Anlagentechnik kommt von PEWO.

Darauf kommt es an:

Robuste Anlagen mit besonderem Krisenmanagement

Zusatztechnik für den Ausgleich schwankender Temperaturen und Drücke

Hohe Variabilität in der Anlagentechnik

Robuste Auslegung und Vermeidung von Kondensatbildung

Die Übergabe von Heißdampf in ein wasserbasiertes Wärmenetz stellt höchste Anforderungen an die Anlagentechnik. Wegen der hohen Temperaturen und Drücke müssen die Übergabestationen robuster ausgelegt sein als üblich und es braucht zusätzliche Module. Besonders anspruchsvoll wird es, wenn Temperatur und Druck bei der Dampferzeugung schwanken oder wenn Heißdämpfe aus verschiedenen Prozessen zusammengeführt werden. Geschieht das unkontrolliert in einer Anlage, kann es zu sogenannten Dampfschlägen kommen – implosionsartigen Kondensationsvorgängen, welche die Anlage zerstören und Menschenleben gefährden können. Um dieses Risiko auszuschließen, reicht eine robuste Auslegung allein nicht aus. Deshalb stattet PEWO in diesen Fällen die Übergabestationen mit zusätzlicher Technik aus, die eine Kondensatbildung zuverlässig verhindern.

Schwerindustrie Heissdampf

Spezielle Technik gleicht schwankende Parameter aus

Ein Fernwärmenetz braucht vergleichsweise konstanten Input, damit es störungsfrei läuft. Doch bei der Erzeugung von Heißdampf kommt es oft zu starken Schwankungen mit Blick auf Mengen, Temperaturen und Drücke. Bei der Übergabe muss aus diesem Grund zusätzlich gepuffert werden. PEWO hat für solche Zwecke eine Druckhaltung mithilfe von Ausgleichsbehältern konzipiert. Eine Stickstoffsperrschicht stellt sicher, dass sie bei Druckänderungen keinen Luftsauerstoff ziehen – denn dann würde die Korrosionsgefahr für die Rohrleitungen steigen. Da die Vorlauftemperaturen bei Abwärme als dominanter Wärmequelle trotzdem Schwankungen unterliegen, spricht man bei der Nutzung von Heißdampf auch von „gleitenden Wärmenetzen“.

Variabilität in der Anlagentechnik für ein harmonisches Gesamtsystem

Speziallösungen für die Heißdampf-Übergabe lassen sich nur mit einem Maximum an Variationsmöglichkeiten in der Anlagentechnik realisieren. Genau das bietet die Übergabestation CAD S von PEWO, ausgelegt für höchste Wärmeleistung. Im Sinne eines möglichst harmonischen Gesamtsystems empfiehlt sich die Kombination mit Netzpumpenmodulen von PEWO, die ebenfalls auf sich ändernden Wärmeeinträge reagieren. Um maximale Versorgungssicherheit zu gewährleisten, investieren viele Energieversorger in redundante Anlagen mit Umschaltmöglichkeit.

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Lösungen für Industrielle Abwärme von PEWO in der Praxis

Heißdampf-Auskopplung, Castrop-Rauxel Image

Heißdampf-Auskopplung, Castrop-Rauxel

Die Übergabe industrieller Abwärme an ein Fernwärmenetz ist nie trivial. Es gibt aber Fälle, in denen die technischen Herausforderungen scheinbar fast in den Himmel wachsen. Die Übergabe von Heißdampf auf wechselndem Temperatur- und Druckniveau aus chemischen Prozessen ist so ein Fall. PEWO hat ihn bewältigt.

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Von der Machbarkeitsprüfung über Planung und Umsetzung bis hin zu Steuerung und Optimierung: Team PEWO überlässt nichts dem Zufall und steht Ihnen von Beginn in allen wichtigen Fragen zur Seite. 
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Auf der Basis von mehr als tausend Projekten mit Wärmenetzen hat PEWO ein Know-how erworben, das über die eigene Anlagentechnik hinausreicht. Sie können es nutzen.

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PEWO sorgt für sach- und termingerechte Lieferung der Technik und unterstützt Sie als Installationspartner gern bei Bedarf.

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